Was für eine Schnitte..{selbstgemachte Hanutas}

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Kennt Ihr das, wenn Ihr irgendwo ein Bild oder ein Rezept gesehen habt und es euch nach Wochen wieder einfällt und Ihr es unbedingt nachbacken wollt? Und dann sucht und sucht man und man findet das Bild oder das Rezept einfach nicht wieder? So ging es mir in der letzten Woche auch. Kurz vor der Verzweiflung, ich hatte sogar schon einen Teil der Zutaten besorgt, hab ich dann einfach meine Follower auf Instagram um Hilfe gebeten. Ohne euch hätte ich es nicht geschafft <3

Es handelt sich dabei um ein Rezept von DasKüchengeflüster und sie hat Hanuta selber gemacht. Als ich das Bild gesehen hatte, war mir klar: Das muss ich auch ausprobieren. Dabei gab es nur eine Schwierigkeit (zusätzlich dazu, dass ich das Rezept verloren hatte): für dieses Rezept braucht man Waffelplatten. Bestimmt kann man die auch selber backen, aber ich habe auch Eiswaffeln nicht wirklich knusprig hinbekommen und da wollte ich bei den Hanuta kein Risiko eingehen. Nur sind diese Waffelblätter nicht so leicht zu bekommen. Als kleiner Tipp: Schaut in einem russischen Laden oder in der internationalen Abteilung eures (größeren) Supermarktes, da habe ich sie schließlich auch gefunden.

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So, jetzt aber zu dem Rezept, was wirklich super einfach ist, und außer den Waffeln auch nichts Besonderes erfordert:

 
 
selbstgemachte Hanutas
Anzahl 20
Mindestens genauso lecker wie das Original, nur mit ein bisschen mehr Liebe.
Zubereitungszeit
15 min
Gesamtzeit
45 min
Zubereitungszeit
15 min
Gesamtzeit
45 min
Zutaten
  1. 200gr Vollmilchkuvertüre
  2. 50gr Zartbitterschokolade
  3. 1 kleiner Würfel Palmin Kokosfett (Mein Paket war so in längliche Blöcke geteilt, davon hab ich ein bisschen weniger als die Hälfte verwendet)
  4. 150gr Nutella
  5. 100gr Mandeln (gehackt)
  6. 50gr Haselnüsse (gehackt)
  7. 4 Waffelblätter
Anleitung
  1. Für die Creme müsst Ihr zuerst die Mandel- und Haselnussstückchen in einer Pfanne ohne Fett anrösten. Passt dabei auf, dass sie nicht zu dunkel werden. Gebt sie anschließend zum Abkühlen in eine Schüssel. Hackt nun die Schokoladensorten so klein Ihr könnt und gebt sie dann in eine Schüssel. Gebt dann das Nutella und das Kokosfett dazu und erhitzt alles vorsichtig überm Wasserbad, bis es geschmolzen ist. Nehmt euch ca. 1-2 El von den Nüssen zur Seite und gebt den Rest dann zur Schokoladencreme. Rührt sie gut unter und lasst die Creme am Besten über Nacht abgedeckt abkühlen. Wenn die Creme deutlich fester ist, dann geht es auch schon ans Zusammensetzen. Schneidet euch dazu aus den Waffelblättern gleichgroße Quadrate in gerader Anzahl. Am Besten ging das für mich mit einem Sägemesser. Gebt dann ca. 1 El der Creme auf jeweils die Hälfte der Waffelquadrate und verteilt sie mit einem Messer gleichmäßig. Setzt nun noch einen Waffeldeckel oben drauf und eure Hanutas sind fast fertig. Für ein bisschen Liebe zum Detail habe ich jetzt noch die vorher zur Seite gelegten Nuss- und Mandelstückchen auf die Creme gestreut, die man an der Seite sehen kann. So sehen sie noch ein bisschen echter aus. Wenn Ihr darauf keine Lust habt, dann gebt einfach die kompletten Nüsse und Mandeln in die Creme. Am Besten lasst Ihr die Hanutas jetzt im Kühlschrank oder an einem kühleren Ort etwas fest werden. Dort könnt Ihr sie auch in einer verschlossenen Dose lagern, falls es überhaupt dazu kommen sollte. 😉
Tipps
  1. Ich kaufe ausnahmsweise für dieses Rezept die fertig gehackten Haselnuss- und Mandelstückchen, weil ich sie selbst nicht so gleichmäßig hacken kann. Die Größe der gekauften ist perfekt für dieses Rezept. Wenn Ihr das nicht bekommt oder nicht kaufen möchtet, dann solltet Ihr die Mandeln und Haselnüsse von der Haut befreien und dann in die entsprechende Größe hacken.
http://sarascupcakery.de/
 

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Nachdem ich einen kleinen Krimi mit dem Rezept erlebt habe, war ich natürlich umso gespannter wie die fertigen Hanutas denn schmecken. Und ich muss ehrlich sagen: Sie sind der absolute Knaller! Sie schmecken fantastisch, sind gar nicht schwer herzustellen (wenn man sie nur für sich haben möchte, dann lässt man die kleine Extradeko einfach weg, dann geht’s auch noch ein bisschen schneller) und wenn man sich einmal so ein Paket Waffelblätter gekauft hat, dann sind noch einige übrig, sodass man die Hanutas auf jeden Fall nochmal machen kann.

Alles Liebe,
eure Zuckerbäckerin

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