Willkommen im Big Apple {Ein Reisebericht über NYC, Boston und süße Köstlichkeiten}

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Welcome to New York City!! Heute folgt der zweite Teil meines Reiseberichts und ich erzähle euch alles über meine Tage in New York und Boston. Ich hab wirklich eine Menge erlebt und möchte die schönsten Momente mit euch teilen. Ganz besonders natürlich die süßen, kulinarischen Momente!

Aber anfangen möchte ich mit einem der bekanntesten Plätze in New York: Dem Times Square! Mit dem Zug kamen wir in der Penn Station an. Hier befindet sich auch gleich der Madison Square Garden. Von dort aus konnten wir zu Fuß zum Times Square laufen. Schon von weitem konnte ich die Lichter der vielen Werbetafeln sehen, überall gab es etwas zu entdecken. Ein bisschen erstaunt war ich schon, da ich mir den Times Square irgendwie ein bisschen größer vorgestellt hatte.. Er ist eher langgestreckt als ein wirklicher Platz! Aber trotzdem toll! Dort gibt es auch die „M&Ms World“. Auf 3 Etagen gab es dort alle möglichen und unmöglichen M&M Artikel. Von Lippenpflegestiften über Schlafanzughosen, Tassen, Mousepads, Spielen, Schürzen, Kissen, Tshirts bis hin zu Schlüsselanhängern und Stiften. Es gab einfach ALLES! Und natürlich auch M&Ms. Natürlich viel zu teuer, haben wir uns dann aber doch welche gekauft. Mit Himbeer- und Kokos-Geschmack! Super lecker!

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Vom Times Square ging es dann weiter zum Grand Central Terminal! Hier stand Serena in der ersten Folge „Gossip Girl“ auf der Treppe und blickte über die große Halle. Da stand ich auch… und es war großartig. Hinter mir, oben auf den Treppen, gab es tatsächlich einen Apple Store. Einfach so, ohne Tür oder Glaswände.. ob der wohl jemals geschlossen ist? Die große Halle war sehr beeindruckend. Und weil wir schon mal da waren und uns als nächstes den Central Park anschauen wollten, nahmen wir auch gleich die nächste U-Bahn und schlenderten dann über die bekannte Park Avenue zum Central Park. So groß wie der ist, kann man sich natürlich nicht alles anschauen, aber „The Mall“ muss man einfach gesehen haben. Das ist die bekannteste große Straße im Park. Dort gibt es einige Musiker und Künstler die ihre Gemälde verkaufen möchten. So ein großer Fleck Natur in Mitten einer so großen Stadt ist schon ziemlich beeindruckend.

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Bei einem New York Trip darf natürlich die „Freiheitsstatue“ nicht fehlen. Wer etwas Geld sparen möchte und wem es ausreicht die Statue im Vorbeifahren zu sehen, der sollte sich für die Staten Island Ferry entscheiden. Eine kostenlose Fähre, die von Manhattan nach Staten Island fährt. Dabei kommt sie an Liberty Island und Ellis Island vorbei und man erhascht einige tolle Blicke auf die Freiheitsstatue. Es lohnt sich auf jeden Fall, vorallem wenn man sein Geld dafür ausgibt, die Stadt von oben zu betrachten. Wir haben uns nämlich dazu entschieden auf das Dach des Rockefeller Centers zu gehen.

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Von hier aus hat man einen tollen Blick auf den Central Park im Norden und das Empire State Building, Midtown und Downtown im Süden. Die Wände sind verglast, sodass kein nerviges Gitter ein perfektes Foto stört. Der Blick war wirklich atemberaubend! Leider ist mir an diesem Tag meine Kamera kaputt gegangen.. nicht richtig, aber mein Weitwinkelobjektiv wird nicht mehr erkannt… da hat man schonmal so einen perfekten Ausblick.. Aber zum Glück sind wir ja nicht nur mit einer einzigen Kamera losgezogen. Es gibt insgesamt 3 Etagen von denen man aus auf die Stadt blicken kann. Ganz oben gibt es sogar gar kein Glas und man hat den schönsten Ausblick.

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Am nächsten Tag wollten wir auch mal einen anderen Stadtteil sehen und sind mit der U-Bahn nach Brooklyn gefahren. Von dort aus sind wir dann über die Brooklyn Bridge gegangen. Man sollte auf jeden Fall diese Richtung wählen, da der Ausblick auf Manhattan einfach viel schöner ist. An einer Stelle konnten wir sogar einen Blick auf die Freiheitsstatue erhaschen. Auf der Brücke geht man eine Etage über den Autos, das ist sehr viel angenehmer als auf der Golden Gate Bridge. Wieder in Manhattan begegneten uns ganz viele Menschen mit Fußballtrikots. Schließlich war es der Finaltag! Wir schauten uns das Spiel aber bei der Gastfamilie meiner Schwester an und feierten zusammen den Sieg der deutschen Mannschaft.

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Aber unsere New York Tour war immer noch nicht vorbei. Freitagabend besuchten wir schließlich das Broadway Musical „Mamma Mia“. Das Theater war erstaunlicherweise relativ klein und so konnten wir auch ziemlich gut gucken. Die Darsteller waren wirklich gut und die Musik begeistert so wie im Film! Da hätte man sich gerne noch das ein oder andere Musical angeschaut. 😀

Am allerletzten New York Tag haben wir dann noch die für mich wichtigsten Läden besucht und ich habe meinen Lieblingsplatz in NYC gefunden! Morgens sind wir als allererstes nach Soho gefahren und haben uns dort die Köstlichkeiten von Dominique Ansel schmecken lassen. Wer das ist? Der Erfinder der Cronuts! Leider hab ich keinen von den leckeren Gebäckteilen abbekommen, aber das war mir klar. Die backen dort nur eine begrenzte Anzahl Cronuts und als wir dort gegen 10 Uhr ankamen waren schon alle weg. Doch ich war darauf vorbereitet und gefasst und kaufte stattdessen leckere Madeleines und einen sogenannten DKA! Das ist die neuste Kreation und eine Art Hefeteiggebäck, dass aber wie Blätterteig aussieht. Schwer zu beschreiben, aber seeehr lecker (und teuer :D). Weil ich so begeistert war und bei meinem nächsten New York Besuch auch auf jeden Fall wieder hinkommen werde, gibt es für euch jetzt ganz viele Bilder aus der Bäckerei

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Voll gefuttert ging es weiter zu Georgetown Cupcakes. Dort gab es eine riesige Auswahl an kleinen Cupcakes und wir entschieden uns schließlich für Lava Fudge und Key Lime. Geschmeckt haben sie beide sehr gut, aber es gab Cupcakes, die diese locker übertrumpft haben. Mehr dazu im Reisebericht über Boston.

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Wir besuchten anschließend noch einige andere kleine Läden in Soho und wollten dann unbedingt noch das 9/11 Memorial ansehen. Zunächst wurden wir aus der U-Bahn einmal um das neue World Trade Center herumgeleitet und konnten schließlich die riesigen Wasserbrunnen sehen. Das Denkmal ist wirklich beeindruckend und die Stimmung die dort herrscht kann ich nicht in Worte fassen.

Zum Abschluss des Tages ging es nach Greenwich Village und ich kaufte mir einen New York Vapiano Kaffeebecher für meine Sammlung. Anschließend besuchten wir meinen Lieblingsplatz: die Highline. Ich hatte ehrlich gesagt noch nichts davon gehört, aber als ich da war wusste ich: Es ist wunderschön hier und man sollte definitiv dort gewesen sein. Die Highline ist eine alte Hochbahntrasse auf der früher Züge fuhren. Heute wurde sie zu einem kleinen Park umfunktioniert. Überall wachsen Pflanzen, Blumen und Bäume und es gibt kleine Bänke, sogar Liegestühle. Es ist eine kleine Idylle inmitten der Weltstadt. Ich bin sehr froh, dass uns meine Schwester diesen Ort gezeigt hat.

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Das waren einige anstrengende Tage in New York. Es war wunderschön, viel zu warm aber klasse! New York ist aber nicht die einzige Stadt, die wir besucht haben. Für zwei Nächte fuhren meine Mutter und ich schließlich noch nach Boston und Cambridge. Wir wohnten in einem schnuckeligen Hotel und mussten nur 5 Minuten zur nächsten U-Bahn gehen, die uns direkt nach Boston führte. Zum berühmten Harvard Yard waren es auch nur ein paar Minuten. In Boston gingen wir den bekannten „Freedom Trail“ entlang und kamen so an allen historischen Ereignisstätten vorbei. Ebenfalls auf dem Pfad lag auch ein kleiner Laden, der himmlische Cupcakes verkaufte. Da musste ich natürlich rein und wir gönnten uns einen „Boston Cream Pie Cupcake“ und einen „Lemon Blueberry Cupcake“. Der Boston Cream Pie Cupcake war wirklich das leckerste was ich im ganzen Urlaub gegessen habe, glaub ich. Der Teig war soooo fluffig und weich und leider auch sooo schnell aufgegessen. Als wir den Laden auch in Cambridge entdeckten, kauften wir uns gleich nochmal so einen Cupcake. Und das Backbuch des Ladens… Bald gibt es hier auch diese himmlischen Cupcakes!! Ich freue mich schon, wenn ich sie endlich ausprobieren kann.

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Außerdem schauten wir uns noch das MIT und einige Gebäude von Harvard an. Und die Stadt Cambridge, die wirklich beschaulich und ganz romantisch war. Es gab dort kleine, süße Läden und den „Besten Burger der USA“. Tatsächlich sah das Restaurant, in dem wir diese leckere Burger aßen nicht so aus, als ob es dort „Gourmet Burger“ geben würde, aber wir gaben ihm eine Chance. Und das war die beste Entscheidung die wir hätten treffen können! Ich hatte einen leckeren Chicken Burger mit Krautsalat und Russian Dressing und meine Mutter einen Burger mit gebratenen Pilzen und Zwiebeln. Wirklich lecker!!

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MIT

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Die Busfahrt zurück nach NYC war auch ein Erlebnis. Wie ein Bus im Affenzahn durch die vollen Straßen von NY peitscht war beeindruckend und erschreckend zugleich. Aber am Ende kamen wir pünktlich an der Penn Station an und erreichten unseren Zug problemlos.

Ich hoffe, dass euch mein kleiner Reisebericht gefallen hat. In den nächsten Tagen werden Ihr noch einiges mehr lesen können! Außerdem möchte ich sehr gerne einige Gerichte und Gebäcke nachbacken, damit auch Ihr „New York Flair“ nachhause bekommt.

Alles Liebe,
eure Zuckerbäckerin

2 Gedanken zu „Willkommen im Big Apple {Ein Reisebericht über NYC, Boston und süße Köstlichkeiten}

  1. Mareike aus der Biskuitwerkstatt sagt:

    Liebe Sara,
    was für ein wundervoller Reiseericht und so viele schöne Fotos. Ich will unbedingt und definitv noch viiiieeel mehr davon!!!!

    Also her damit 🙂

    es hört sich nach einem tollen Urlaub und viel Spaß und vielen neuen Eindrücken an. habt Ihr euch denn schon wieder gut eingelebt?

    Viele Grüße von Mareike

  2. zuckerbäckerin sagt:

    Liebe Mareike,

    vielen Dank für Deinen netten Kommentar. Ich hab heute alle meine Mitbringsel fotografiert, ich glaube es wird noch einen sehr langen Beitrag darüber geben was man alles Schönes kaufen kann 😀

    Ja, es war ein klasse Urlaub. Je länger ich wieder zuhause bin, umso schöner kommt er mir vor. Ich möchte am liebsten sofort wieder zurück und noch ein paar Wochen länger bleiben. 🙂

    Liebste Grüße
    Sara

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